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Im FN-Newsletter Nr. 100 vom 28. Februar 2018 meldet der DFN:

"Hoch, höher, X-WiN-DFN-Verein beauftragt einen der höchstgelegenen Gigabitanschlüsse in den Alpen

In luftigen 1838 m Höhe verfügt das Wendelsteinobservatorium des Instituts für Astronomie und Astrophysik der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) seit Jahresbeginn über einen Glasfaseranschluss von 1 Gbit/s an das Wissenschaftsnetz X-WiN. Damit kann die Sternwarte umfangreiche Bild- und Vergleichsdaten aus dem All wesentlich schneller als über die bisherige Richtfunkanbindung übertragen. Diese war recht wetteranfällig und mit einer Übertragungskapazität von nur 70 MBit/s den heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Für den Glasfaseranschluss in den bayerischen Alpen beauftragte der DFN-Verein den Münchner Provider M-net."

Diese Innovation war aus Sicht des Observatoriums von extremer Wichtigkeit, erzeugen doch die Teleskope und ihre Instrumente in jeder klaren Nacht typisch 70 bis 80 GB an Rohdaten (Metadaten etwa zum Wetter, Bewölkung, Temperaturen etc noch nicht mitgerechnet). Und nur mit einer sicheren und schnellen Datenleitung können bestimmte Betriebsarten, die selbst wieder deutlichen Datenverkehr erzeugen, ermöglicht werden wie etwa on-line Zusammenarbeit zwischen Bediener am Berg und Nutzer in der Universität, Abgleich von Beobachtungen mit internationalen Datenbanken, on-line Zusammenarbeit mit anderen Observatorien oder Bedienung der wissenschaftlichen Geräte (sogenannte remote observations' von ausserhalb.

Der Weg dorthin war lang und streckenweise steinig, wie sich R. Gabler, der Systemmanager der Universitätssternwarte erinnert. Um so glücklicher sind Betreiber und Nutzer des Observatoriums über die nun erfolgte schnelle Anbindung.

Letzte Änderung: 22. Mai 2018 durch U. Hopp (hopp .at. usm.lmu.de), webmaster: (webmaster .at. usm.lmu.de)
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